Ernte-Dank-Essen am 11.10.2026 nach dem Gottesdienst im Theresiensaal
Auch in diesem Jahr lädt der Förderverein St. Theresia alle Gemeindemitglieder und Interessierten herzlich ein, zum Ernte-Dank-Essen am 11.10.2026 nach dem Gottesdienst in den Theresiensaal zu kommen.
Dank der Spenden-Flat-Rate in Höhe von € 5,00 können alle angebotenen Suppen und Eintöpfe probiert werden. Der Erlös geht zu 50% an die Schule San Isidro in Pozo Colorado, Paraguay und 50% verbleiben in der Gemeinde für die vielfältigen Aufgaben des Fördervereins. Spenden über die Flat-Rate hinaus werden an diesem Tag natürlich auch gerne entgegengenommen.
Wer eine Suppe oder einen Eintopf spenden möchte – herzlich gern. Zur besseren Planung bitte eine kurze Mitteilung an die Mitglieder des Vorstandes, gerne auch per E-Mail an
Machen Sie auch dieses Mal gerne wieder Werbung für das Ernte-Dank-Essen! Laden Sie Verwandte, Freunde oder Nachbarn ein, zu unserer Veranstaltung zu kommen. Dann wird auch dieses Ernte-Dank-Essen ein voller Erfolg.
Wir freuen uns, Sie am 11.10.2026 im Theresiensaal begrüßen zu können.
Bis dahin wünscht Ihnen eine gute Zeit
der Vorstand des Fördervereins
Liebe Gemeindemitglieder,
vor nunmehr elf Jahren hat das Bistum den Pfarreientwicklungsprozess gestartet, um auf die veränderte Situation in Kirche und Gesellschaft zu reagieren.
In dem damals erarbeiteten Konzept wurde festgestellt, dass ein Erhalt des Standorts Heilig Geist mit Mitteln der Pfarrei in Zukunft nicht mehr möglich war.
Es wurde versucht, Lösungen zu finden, um die monatlichen Betriebskosten und die Bausubstanzerhaltung für das Kirchengebäude finanziell sicherzustellen. Lösungsansätze waren die Nutzung durch die Jugendkirche TABGHA, die Erweiterung des bestehenden Kirchbauvereins, eine gemeinsame ökumenische Nutzung oder der Umbau zu einem Kolumbarium. Alle Möglichkeiten konnten jedoch aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden.
Wie schon vor einiger Zeit berichtet wurde, wird seitdem nach einem Investor gesucht. Aktuell finden vielversprechende Gespräche mit einem möglichen Investor statt. Ob dieser Investor auch Käufer wird und wie lange der Prozess bis zum möglichen Kauf dauert, ist aktuell nicht vorherzusagen.
Allerdings ist inzwischen die Zeit für einen Antrag beim Bistum auf Profanierung – das heißt die offizielle Entwidmung – der Kirche Heilig Geist gekommen. Auch den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates fällt es nicht leicht, diesen Antrag zu unterstützen. Denn, wie sie, verbinden auch viele von uns mit der Kirche Heilig Geist schöne Erinnerungen, wie Trauungen, stimmungsvolle Gemeindefeste und bewegende Gottesdienste. Am 14. Juli 2026 hat der Kirchenvorstand beim Bistum Essen den Antrag auf Entwidmung der Kirche Heilig Geist gestellt. Der Pfarrgemeinderat hat diesem Antrag in der Sitzung am selben Tag durch einen entsprechenden Beschluss zugestimmt.
Bis dahin finden die Gottesdienste in Hl. Geist wie gewohnt statt. Erst mit dem Profanierungsgottesdienst müssen wir endgültig von der Kirche Abschied nehmen. Zu diesem Gottesdienst wird rechtzeitig eingeladen. Zur Vorbereitung sind auch interessierte Gemeindemitglieder eingeladen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Mitglieder des Pfarrgemeinderates
Trauer hat viele Gesichter – und braucht Verständnis
Der Himmel meinte es gut mit dem zweiten Thementag Trauer. Blauer Himmel und leichte Wolken begleiteten die Teilnehmenden auf dem Mülheimer Kirchenhügel. Unter dem Motto „Verlust hat viele Gesichter – Trauer gestalten“ ging es um ein Thema, das alle Menschen betrifft und doch von jedem Menschen anders erlebt wird.
Einen sehr persönlichen Akzent setzte gleich zu Beginn die Mülheimer Sozialdezernentin Dr. Daniela Grobe. In ihrem Grußwort machte sie deutlich, wie wichtig es gerade in einer vielfältigen Stadtgesellschaft ist, unterschiedliche kulturelle und religiöse Vorstellungen von Trauer wahrzunehmen und ihnen mit Respekt zu begegnen. Besonders eindrücklich wurde es, als sie von der Beerdigung ihrer eigenen Mutter erzählte. Damit bekam das Thema des Tages schon zu Beginn eine persönliche Dimension: Trauer ist kein abstraktes Thema, sie berührt das eigene Leben.
Wie unterschiedlich Menschen Abschied, Verlust und Trauer verstehen und gestalten, zeigte anschließend Karin Scheer vom Universitätsklinikum Essen. In ihrem Impulsvortrag zur kultursensiblen Trauerarbeit ließ sie anhand kurzer Videosequenzen auch Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen selbst zu Wort kommen. Dabei wurde deutlich: Es gibt nicht den einen richtigen Umgang mit Trauer. Was einem Menschen Trost gibt, kann einem anderen fremd sein. Trauernde zu begleiten – ob beruflich, als Nachbar oder Freund – bedeutet deshalb auch, offen zu sein für das, was man selbst nicht kennt.
Wie konkret das werden kann, zeigte sich in den Workshops. Beim Thema „Trauer im Islam – aus Sicht eines muslimischen Krankenhausseelsorgers“ lernten die Teilnehmenden muslimische Rituale und Traditionen rund um Sterben, Tod und Beisetzung kennen. Das Interesse war groß – gerade auch an dem, was vielen bislang weniger vertraut war.
Ganz anders der Workshop „Trauer kreativ begegnen – erinnern, fühlen, gestalten“: Mit unterschiedlichen Materialien konnten die Teilnehmenden ihrer eigenen Trauer eine Form geben. Eine Teilnehmerin zeigte sich anschließend beeindruckt, dass innerhalb so kurzer Zeit ein kleines Kunstwerk entstehen konnte, das etwas von der eigenen, ganz individuellen Trauer ausdrückt.
Und dann gab es noch jene, die sich auf den Weg machten. „Trauer geht Wege …“ führte eine Gruppe über den Mülheimer Altstadtfriedhof. Im gemeinsamen Gehen kamen die Menschen über eigene Verluste und persönliche Trauergeschichten miteinander ins Gespräch. Der Friedhof wurde dabei nicht nur zu einem Ort der Erinnerung, sondern auch zu einem Ort der Begegnung.

Auch in der Mittagspause blieb das Thema Trauer auf unterschiedliche Weise präsent. Auf dem Kirchplatz informierten Partner des TRAUERNETZMÜLHEIM über ihre Angebote. In der Petrikirche konnten Menschen beim „Segen to go“ einen persönlichen Segen empfangen. Nur wenige Schritte entfernt erwartete die Besucherinnen und Besucher in der Kirche St. Mariä Geburt ein ganz anderer Zugang zur Trauer: die Ausstellung „Trauertattoos“ des Hospizdienstes der Caritas Wuppertal. Die von der Caritas-Stiftung und der Deutschen Fernsehlotterie geförderte Ausstellung zeigt Fotografien von Tätowierungen, mit denen Menschen ihrer Trauer einen sichtbaren Ausdruck gegeben haben. Hinter jedem Motiv steht die Geschichte eines Menschen, der fehlt – und einer Erinnerung, die bleiben soll.
Wie persönlich diese Erinnerungen sind, zeigt eines der ausgestellten Tattoos besonders eindrücklich: In wenigen Linien sind ein Vater und sein Kind zu sehen, die sich an der Hand halten. Daneben ein kleines rotes Herz. Darunter steht „Papa“ – in Eine kleine, vertraute Geste aus dem gemeinsamen Leben ist so zu einem bleibenden Zeichen der Verbundenheit geworden. Es sind Geschichten wie diese, die die Ausstellung im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut gehen lassen. Viele Besucherinnen und Besucher blieben vor den Bildern stehen, lasen die Geschichten dahinter und ließen sie auf sich wirken. Ruhige, hoffnungsvolle Musik erfüllte den Kirchenraum. Wer über das Gesehene und die Gedanken, die dabei aufkamen, sprechen wollte, fand hier auch ein offenes Ohr. So wurde die Ausstellung zu einem Raum, in dem Trauer einfach da sein durfte.
Und am Ende dieses Tages, an dem so viel von Verlust, Abschied und Tod die Rede gewesen war, erklang in der Petrikirche ein Lied, das den Blick noch einmal in eine andere Richtung lenkte: Gemeinsam sangen die Teilnehmenden Louis Armstrongs „What a Wonderful World“.
Das war kein Versuch, die Trauer mit einer schnellen Hoffnung zu überdecken. Vielmehr öffnete das Lied den Blick auf das Schöne, das neben dem Schweren bestehen bleibt, auf das Leben, das trotz Verlust weitergeht, und auf die Hoffnung, die auch in der Trauer ihren Platz haben darf.
So endete der zweite Thementag Trauer nicht mit einer Antwort darauf, wie Menschen „richtig“ trauern. Vielleicht lag gerade darin seine Stärke: Er machte sichtbar, wie viele Gesichter Trauer haben kann – und wie viel entstehen kann, wenn Menschen einander mit Offenheit und Respekt begegnen.
Berthold Boenig
Integration des Gemeindeheims in die Kirche vorläufig gestoppt
Der Plan zum multifunktionalen Umbau der Kirche ist in der bisher entwickelten Form vorerst vom Kirchenvorstand gestoppt worden. Dafür gibt es mehrere Gründe, die sich vor allem auf die finanziellen Aspekte des Vorhabens beziehen. Weil der Verkauf der Standorte Heilig Geist und St. Joseph noch nicht erfolgt ist, fehlen aktuell die Einnahmen, die unter anderem für das Projekt in St. Theresia vorgesehen sind. Darüber hinaus möchte der Kirchenvorstand prüfen, ob eine Umgestaltung der Kirche mit einem geringeren Kostenaufwand möglich ist.
Wie geht es weiter?
Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand beraten in den nächsten Monaten gemeinsam, wie eine tragfähige Lösung für St. Theresia aussehen kann. Beide Verantwortungsgremien sind sich darin einig, dass es in St. Theresia auch in Zukunft Räume geben soll, in denen die Feier von Gottesdiensten und größere Gemeindeveranstaltungen möglich sind. Dabei stehen insbesondere die Messdiener- und Jugendarbeit sowie die Aktivitäten des Kirchenchors, des Fördervereins und der in St. Theresia beheimateten Kolpingfamilie im Fokus. Der Kirchenvorstand wird daher prüfen, ob der geplante Verkauf des Pfarrheims mit dem Theresiensaal zunächst verschoben werden kann.
Umbau des ehemaligen Küsterhauses startet noch in diesem Jahr
Für die zuletzt genannten Gruppen, die Kommunionkinder, die Messdiener, die Kolpingjugend und die Kolpingfamilie, wird es – sofern keine unvorhergesehenen Probleme auftreten – bereits Anfang 2027 neue Räume im ehemaligen Küsterhaus geben. Der Bauantrag für den Umbau des Gebäudes hinter der Kirche ist eingereicht und die Ausschreibung der verschiedenen Gewerke ist erfolgt. Vermutlich können die Firmen im Oktober beauftragt werden, sodass im November und Dezember die Umbauarbeiten durchgeführt werden.
Erneuerung des Kirchendachs im ersten Quartal 2027
Ebenfalls weit fortgeschritten sind die Vorbereitungen für die dringend notwendige Erneuerung des Kirchendachs. Die Arbeiten werden voraussichtlich allerdings erst 2027 beginnen. Aufgrund ihrer gut gefüllten Auftragsbücher können die Dachdeckerbetriebe diese große Baumaßnahme nicht kurzfristig ausführen. Darüber hinaus bieten sich die Wintermonate wegen des Wetters und der Weihnachtspause nicht für große Dacharbeiten an.
Sobald es neue Entwicklungen gibt, werden wir Sie über die Homepage der Pfarrei, den Pfarrbrief und durch Aushänge auf dem Laufenden halten. Bei Fragen sprechen Sie gerne die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstands an.
Wir möchten außerdem allen Mitgliedern der Projektgruppe und der Gemeinde für ihren mehr als beispielhaften Einsatz bei der bisherigen Planung danken. Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass dieser Dialog weitergeführt wird, sobald der Rahmen für die zukünftigen Planungen geklärt ist.
Mülheim, den 10. September 2026
Michael Janßen, Pfarrer
Dr. Michael Otto, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands
Dr. Raimund Bülte, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates
Messdienerfreizeit 2026
Am 15. August war es wieder so weit: Wir haben uns als Messdienergruppe unserer Pfarrei auf den Weg in die jährliche Sommerfreizeit gemacht. Dieses Jahr ging es mit dem Reisebus nach Weidenthal in Rheinland-Pfalz, wo wir mit insgesamt 56 Kindern und Jugendlichen und 20 Leiter*innen zwei spannende und abwechslungsreiche Wochen in einem Selbstversorgerhaus, dem Otto-Riethmüller-Haus, verbracht haben. Für das Leitungsteam war es dieses Jahr vor allem besonders, da viele der jungen Leiter*innen zum ersten Mal als Betreuer*innen auf eine Freizeit gefahren sind und Verantwortung übernommen haben.
Weidenthal hat uns mit seinem Naturschwimmbad (Dorfweiher), dem großen Sportplatz und den riesigen Waldflächen unmittelbar um das Haus herum viele Möglichkeiten für Spiele und gemeinsame Unternehmungen geboten. Da die ersten Tage besonders heiß waren, haben wir den Dorfweiher gleich zweimal in der ersten Woche zum Schwimmen, Abkühlen und auch für das ein oder andere Eis vom Kiosk genutzt. Auf dem weitläufigen Sportplatz des FC "Wacker" Weidenthal konnten wir unter anderem Siedler, Stratego und verschiedene weiträumige Rennspiele wunderbar spielen. Im Wald und dessen Wiesenflächen sorgten Geländespiele wie „Paradiesvogel“, One-Touch-Ball und Jugger für Bewegung und Spannung. Auch unser Haus selbst ist beim Chaosspiel oder bei „Schlag die Leiter“ zum Spielgelände geworden und für das Asterixspiel, bei welchem die Leiter*innen sich verkleidet als verschiedene Charaktere verstecken und von den Teilnehmer*innen gefunden werden müssen, konnten wir sogar die ganze Umgebung inklusive Dorf nutzen.
In verschiedenen Workshops konnten die Teilnehmenden je nach Interesse wandern, backen oder kreativ handwerklich arbeiten. Beim Geocaching am Panoramaweg galt es, kleine Fotos zu finden und nachzustellen, begleitet von einem wunderschönen Blick über Weidenthal.
Am Ende der ersten Woche unserer Freizeit haben wir gemeinsam einen Gottesdienst gefeiert, der unter dem Motto “Zwei haben es besser als einer allein” stand und unsere Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung als Gruppe in den Mittelpunkt gestellt hat. Auch die Lagerfeuerabende und das gemeinsame Singen werden vielen von uns in guter Erinnerung bleiben.
Besonders hervorzuheben ist insbesondere das Bergfest, welches wir ebenfalls zur Halbzeit unserer zwei Wochen gefeiert haben. Mit viel Kreativität und Humor haben die Teinehmer*innen in kleinen Gruppen verschiedene Darbietungen aufgeführt, deren groben Inhalt sie zuvor als Aufgabe vom Leitungsteam bekommen hatten. Eine Gruppe hat sogar ein Lied vom Pop-Künstler Mark Forster in eine Hymne über die Freizeit umgeschrieben. Das Leitungsteam hat es sich natürlich nicht nehmen lassen auch etwas aufzuführen. Hobby Horsing, also ein Springturnier mit Steckenpferden, war diesmal das Thema unserer Darbietung, inklusive Moderation und Interviews mit den teilnehmenden Reitern (und Pferden).
Der letzte Abend kam wie immer viel zu schnell und wir haben unsere gemeinsame Zeit auf der Messdienerfreizeit 2026 mit Pizza, Fotos, Tanzen und anschließend am Lagerfeuer gebührend gefeiert und ausklingen lassen. Nach zwei erlebnisreichen Wochen sind wir dann am 29. August mit vielen schönen Erinnerungen und Eindrücken nach Mülheim zurückgekehrt.
Gemeindefest St. Joseph
Am Samstag, 5. September, findet in St. Joseph das diesjährige Gemeindefest statt. Nach dem Motto „der Nachmittag süß – der Abend herzhaft“ gilt von 14:00 – 16:30 Uhr die Aufmerksamkeit vorrangig den Kindern und Familien. Zahlreiche Spielmöglichkeiten rund um die Kirche laden die Kinder ein, sich auf vielfältige Art zu beschäftigen. In unserer Cafeteria steht eine große Auswahl unterschiedlicher Kuchen zur Verfügung, um die großen und kleinen Gäste bei Kakao oder Kaffee und Kuchen zu verwöhnen. Um 17:00 Uhr wollen wir gemeinsam in der Kirche die Vorabendmesse feiern. Danach geht es dann ab ca. 18:30 Uhr herzhaft weiter: Im Innenhof steigt eine große Grillparty. Mit dem Weinstand kommen die Liebhaber der edlen Tropfen genauso auf ihre Kosten wie alle, die eher den Gerstensaft oder Wasser, Limo und Cola bevorzugen. Für gute Stimmung sorgt musikalisch die Oldie-Band „The Beafore“. – Dazu herzliche Einladung und viel Spaß!
Pfarrei renoviert KiTa St. Joseph
Über mehrere Wochen waren jetzt nicht nur Kinder, sondern auch Handwerker zu Gast in der KiTa St. Joseph in der Beckstadtstraße. Die umfangreiche Renovierung wurde nötig, weil es Probleme mit der Deckenverkleidung gab. Nachdem sich in der Ecke eines Gruppenraums eine Deckenplatte gelöst hatte, musste schnell gehandelt werden. Bei einem Krisengespräch mit Vertretern der Pfarrei, der Caritas, der KiTa-Leitung und Handwerkern vor Ort ging es darum, die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten und gleichzeitig eine Schließung der Kita zu verhindern. Durch das Engagement aller Beteiligten konnte genau dies erreicht werden. Die Handwerker sagten zu, sofort mit den Arbeiten zu beginnen. Das KiTa-Team hat im Wechsel die betroffenen Räume geräumt und wurde über einige Wochen zusätzlich zur pädagogischen Arbeit so etwas wie ein kleines Umzugsunternehmen. Die Pfarrei hat als verantwortlicher Vermieter die Kosten übernommen.
Bei den Arbeiten wurden nicht nur die Decken neu verkleidet, sondern auch moderne energiesparende Beleuchtungen eingebaut und alle Wände frisch gestrichen. Die Heizkörper haben neue sichere und kindgerechte Verkleidungen bekommen. Auch die Elektroinstallation wurde unter Sicherheitsaspekten auf den neuesten Stand gebracht. Schließlich konnten auch im Raum für Elterngespräche – er wurde intern wegen der mit Tüchern verhängten Glasscheiben „Aquarium“ genannt – ordentliche Wände gesetzt werden.
„Diese Verjüngungskur hat uns richtig gutgetan“, sagt Nicole Wildhagen, die Leiterin der KiTa St. Joseph. Auch die anderen Erzieherinnen berichten, dass es sehr positive Reaktionen von Kindern und Eltern gibt. „Unsere KiTa ist aufgrund der ruhigen Lage und des schönen Außengeländes sehr beliebt. Jetzt kann sie sich auch innen sehen lassen.“
Für die Pfarrei waren die Kosten im höheren fünfstelligen Bereich aktuell nicht geplant. „Aber dieses Geld ist mit Sicherheit gut investiert“, betont Bernd Hammling als Verwaltungsleiter von St. Mariae Geburt. „Das ist auch die einhellige Meinung im Kirchenvorstand.“ Die positiven Rückmeldungen bestätigen schließlich, wie wichtig der gemeinsame Einsatz der Kirchengemeinde und der Caritas für die Kinder in Mülheim ist.
Hintergrund-Info
In der Pfarrei St. Mariae Geburt gibt es vier katholische Kindertagesstätten: KiTa Lummerland auf dem Kirchenhügel, KiTa Heilig Geist in Holthausen, KiTa St. Raphael im Caritaszentrum am Hingberg und KiTa St. Joseph in Heißen in der Beckstadtstraße. Als der KiTa-Zweckverband im Bistum Essen 2023 die beiden Einrichtungen St. Raphael und St. Joseph aufgeben wollte, hat die Mülheimer Caritas die Trägerschaft übernommen. Die KiTa-Gebäude sind im Besitz der Pfarrei und an die Caritas vermietet.
Verlust hat viele Gesichter - Trauer gestalten
Der zweite Thementag Trauer lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und besonders den interkulturellen Blick auf Trauer zu vertiefen. Trauer verläuft nie gleich: jede Biografie, jede Beziehung und jeder kulturelle Hintergrund prägen, wie Menschen Abschied und Verlust erleben.
Fachliche Impulse, Workshops und Austauschmöglichkeiten eröffnen neue Zugänge zum Thema und geben Anregungen für den persönlichen und beruflichen Umgang mit Trauernden. Eingeladen sind Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten und Fachkräfte.
Programm:
09.30 Uhr Zeit zum Ankommen in der Petrikirche
10.00 Uhr Begrüßung und Vorstellung des Tages / Grußwort Dr. Daniela Grobe (Dezernentin,
Dezernat V der Stadt Mülheim)
10.15 Uhr Impulsvortrag „Kultursensible Trauerarbeit“
11.15 Uhr 1. Runde Themengruppen
12.30 Uhr Mittagspause mit Imbiss und Markt der Möglichkeiten
Zusätzliche Angebote:
Petrikirche: „Segen to go“ – Momente des Innehaltens mit persönlichem Zuspruch
St. Mariae Geburt: „Trauer-Tattoos“ – Ausstellung über Erinnerung und Verbundenheit
14.15 Uhr 2. Runde Themengruppen
15.30 Uhr Schlussworte und musikalische Verabschiedung
16.00 Uhr Ende des Thementages
Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl bei den Workshops empfehlen wir eine baldige Anmeldung unter:
www.die-wolfsburg.de – Tagungs-Nr. A26132
Für die Teilnahme wird eine Gebühr von 10 Euro erhoben.
Der Anmeldeschluss ist Freitag, der 21. August 2026.
Brasilianischer Tag in Heißen
Deutschland können die Besucher einen bunten Farb-klecks in den manchmal so grauen Alltag setzen.
Ein Lichtblick soll der „Dia Brasileiro“ (auf Deutsch: „brasilianischer Tag“) auch für die bedürftigen Kinder in Belo Horizonte werden, denn für sie ist der Erlös dieser Veranstaltung bestimmt. Belo Horizonte ist die sechstgrößte Stadt Brasiliens und Hauptstadt des Staates Minas Gerais. Belo Horizonte war die erste moderne Großstadt in Brasilien, die erst in den 1890er Jahren geplant und gebaut wurde. Mit ihren derzeit 2,4 Millionen Einwohnern gehört die Stadt zu den schnell wachsenden Zentren, deren Struktur nicht mit dem Zuwachs der Bevölkerung Schritt halten kann. Die sozialen Probleme haben fast immer die Kinder in den ärmsten Wohnvierteln auszubaden.
Ihnen soll mit dem Erlös aus dem „brasilianischen Tag“ ein wenig Licht in ihr Dasein gebracht werden: Beste Unterhaltung bei freiem Eintritt!
Familienfest in Heißen
Am Sonntag, 5. Juli, lädt die Ortsgruppe Heißen des Netzwerks der Generationen, zu einem Familienfest ein. Ein Mitglied des Netzwerks ist die Gemeinde St. Joseph, auf deren Freifläche vor der Kirche an der Hingbergstraße 387 – 393 zahlreiche Vereine und Initiativen 25 Stände aufbauen, um den Besuchern einen erlebnisreichen Tag zu bieten. Der Umzug vom Heißener Marktplatz zum neuen Veranstaltungsort war aus Kosten- und Organisationsgründen erforderlich geworden.
Zum Start in den Tag wird um 11:00 Uhr zunächst ein ökumenischer Open-Air-Gottesdienst im Freien gefeiert. Anschließend finden auf der Bühne Musik-, Chor- und Tanzdarbietungen der unterschiedlichen Gruppierungen statt. An den Ständen wird informiert und kreativ gespielt. Am Stand des Siedlervereins z. B. können Kinder kennenlernen, wie ihre Großeltern als Kinder gespielt haben, und es gleich selbst ausprobieren. Die Parteien bieten neben einem Glücksrad auch Bastelaktionen an, die Kindergärten präsentieren Kreativaktionen neben faszinierender Seifenblasenkunst. Neben Bewegungsspielen werden die großen Attraktionen die Hüpfburg und das knallrote Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr sein, das zu besichtigen ist. Ein weiteres Highlight könnten die Airbrush-Tattoos werden.
Vielschichtig wie das Unterhaltungsprogramm ist auch das Angebot für das leibliche Wohl. Grillwürstchen, Hotdogs, Kuchen, Waffeln und Crepes werden ergänzt durch Popcorn, Zuckerwatte usw. Das gesamte Familienfest wird alkoholfrei ablaufen. Andererseits werden die Preise für Kaffee, Mineralwasser und Apfelschorle ebenso familienfreundlich gestaltet sein, wie die Preise für die angebotenen Speisen, sodass sich alle den Besuch des Familienfests leisten können.
Fronleichnam - Gemeinsam Glauben feiern
Fronleichnamsprozession in St. Mariae Geburt
Die katholische Pfarrgemeinde St. Mariae Geburt lädt herzlich zur Feier des Fronleichnamsfestes ein. Der Festtag (4. Juni 2026) beginnt um 11:00 Uhr mit einer feierlichen Heiligen Messe in der Kirche St. Mariae Geburt. Im Anschluss daran zieht die Gemeinde in einer festlichen Prozession durch die Straßen und setzt damit ein sichtbares Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft.
Der Weg der Prozession: Pastor Jakobs-Str. > Muhrenkamp > Wertgasse > Friedrichstr. > Schloßstr. > Statio Synagogenplatz > Schloßstr. bis Kurt-Schumacher-Platz > Eppinghoferstr. > Kaiserstr. > Muhrenkamp > Pastor-Jakobs-Str. > Kirchplatz
Nach der Prozession sind alle Teilnehmenden zu einem gemütlichen Ausklang herzlich eingeladen. Im Mariensaal des Stadthauses besteht die Möglichkeit bei einem kleinen Imbiss für Begegnungen und Gesprächen.
Fronleichnamsprozession von St. Joseph nach St. Theresia
Traditionell wird am Fronleichnamstag in Jahren mit gerader Jahreszahl der gemeinsame Gottesdienst um 9:00 Uhr in St. Joseph gefeiert. Danach zieht die Prozession von St. Joseph nach St. Theresia und nimmt am Donnerstag, 4. Juni 2026, dabei folgenden Weg:
St. Joseph > Hingbergstraße > Paul-Kosmalla-Straße > Zubringer > Frohnhauser Weg > Filchnerstraße > über den Heißener Friedhof mit dortiger Segens-station > Kolumbusstraße > Berta-Krupp-Platz > Kleiststraße > St. Theresia
Zur Teilnahme sind neben allen anderen ganz besonders auch unsere diesjährigen Kommunionkinder eingeladen, die während der Prozession noch einmal die Möglichkeit haben, ihre festliche Kommunionkleidung zu tragen.
Nach dem feierlichen Schlusssegen in St. Theresia sind dort alle Prozessionsteilnehmer eingeladen zu einem Imbiss mit Umtrunk, bei dem die Begegnung und der Austausch der beiden Gemeindeteile im Mittelpunkt stehen.

"Orgelklang und Gedanken zum Tag" - Musikalische Auszeit im Essener Dom

AufRUHR – Mülheim stellt sich quer
Katholisches Stadtdekanat und Kirchenkreis An der Ruhr teilen Aufruf zur Protestkundgebung
Zur Protestkundgebung „AufRUHR – Mülheim stellt sich quer“ ruft das zivilgesellschaftliche Bündnis „Mülheim stellt sich quer“ (MHSSQ) am Donnerstag, 9. April 2026, 17 bis 20 Uhr, auf. Die Kundgebung findet an der Bergstraße, gegenüber der Stadthalle, statt. Anlass ist die „Bürgerdialog“-Veranstaltung, die zur gleichen Zeit in der Mülheimer Stadthalle stattfindet.
Die beiden großen Kirchen sind Teil des Bündnisses „Mülheim stellt sich quer“ und rufen alle Mülheimer*innen auf, sich friedlich an der Protestkundgebung zu beteiligen und für Demokratie, Vielfalt und Toleranz einzustehen. Superintendent Michael Manz: „Wir wollen nicht zusehen, wie politische Akteur*innen alle Spielräume der freiheitlichen Demokratie nutzen, um das demokratische Gemeinwesen von innen auszuhöhlen. Als Kirche stehen wir ein für die Würde aller Menschen. Dazu gehören ausdrücklich alle, die von Diskriminierung betroffen sind und deren Rechte durch eine Politik des „Wir gegen die“ Frage gestellt werden.“
Mit einer Protestkundgebung gegen den zentralen Wahlkampfauftakt der AfD war „Mülheim stellt sich quer“ im Jahr 2019 erstmals öffentlich in Erscheinung getreten. Zuletzt hatte der Ev. Kirchenkreis An der Ruhr als Teil von „Mülheim stellt sich quer“ im Augst 2025 zum Protest gegen eine AfD-Veranstaltung zur Kommunalwahl aufgerufen. Zur größten Demonstration in der jüngeren Stadtgeschichte kam es Anfang 2024, als über 7000 Mülheimer*innen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz auf die Straße gingen, nachdem Politiker*innen mit Verbindung zur AfD eine weitgehende „Remigration“ gefordert hatten.
Im Sommer 2024 veröffentlichte „Mülheim stellt sich quer“ eine Resolution für Mülheim als friedliche, vielfältige und tolerante Stadt. Dort heißt es unter anderem: „Wir (…) bekennen uns zu Vielfalt, Toleranz, Zusammenhalt und demokratischem Miteinander. (…) Wir verurteilen Faschismus, (Rechts)-extremismus und rechtsradikales Gedankengut aufs Schärfste und werden unsere Demokratie hiervor verteidigen.“
Die nächsten Wortgottesfeiern mit Kommunionausteilung in St. Theresia finden am 21.4. und 19.5. jeweils um 18:30 Uhr statt.
Herzliche Einladung!
Herzliche Einladung zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins St. Theresia vom Kinde Jesu am 19.04.2026 im Anschluss an den Gottesdienst
Am Sonntag, den 19.04.2026, ca. 10.45 Uhr (im Anschluss an die Messe), findet die Jahreshauptversammlung des Fördervereins St. Theresia vom Kinde Jesu im Seitenschiff der Kirche statt.
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
TOP 1 Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 2 Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 04.05.2025 (als Anlage mit Ausnahme der Anwesenheitsliste beigefügt)
TOP 3 Berichte des Vorstandes
TOP 3.1 Bericht des 1. Vorsitzenden
TOP 3.2 Bericht der Kassiererin
TOP 4 Bericht der Kassenprüferinnen
TOP 5 Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2025
TOP 6 Wahlen
Wahl der KassenprüferInnen für das Geschäftsjahr 2026
TOP 7 Verschiedenes
Alle Mitglieder sowie interessierte Gäste sind hierzu herzlich eingeladen.
Der Vorstand








